„Nero“ unterbrach mich schon in der Frage und meinte, dass er doch bitte selbst entscheiden wolle, wann er sterbe. Er würde es Frauchen wissen lassen, wann die Zeit gekommen ist und in seinem Zimmer liegen, die Schnauze mang den Pfoten und nicht mehr aufstehen wollen.
Schmerzen hatte er nicht, aber das: und sandte mir ein Gefühl von weichen Knien, wabbeligen Beinen – als ob die Muskeln verschwinden. Er meinte, das würde zwar nerven, aber noch lange kein Grund sein, schon jetzt zu gehen…
Frauchen war tief berührt – lieh sich ein Auto mit tieferer Ladefläche, um ihn zum spazieren zu bringen und ließ um ihren Garten einen Zaun bauen, damit er seine letzten Tage, gemütlich draußen verbringen konnte. Danach verging ca. 1 Monat, als mein Telefon klingelte und meine Tante mir erzählte, dass es nun so weit gewesen sei.
Nero lag in seinem Zimmer – mit der Schnauze zwischen den Pfoten und als Frauchen ihn rief, schloss er die Augen, sie fragte noch mal, „willst du wirklich nicht rauskommen?“ und ging einen Schritt auf ihn zu, da knurrte er.
Einerseits traurig, das er nicht mehr bei uns ist, anderseits froh, dass diese wichtige Entscheidung, allein von ihm entschieden werden konnte, rief die Frau den Tierarzt zur Einschläferung.
Später habe ich erfahren, dass der alte, so gebrechliche Nero, der nicht mehr in den Kofferraum springen konnte, noch in seiner letzten Lebenswoche über den alten Zaun des Gartens sprang und seine Lieblingsrunde spazieren ging. Dieses Erlebnis hätten wir ihm genommen, hätten wir für ihn entschieden, wann er sterben sollte…
Um den gesetzlichen Anforderungen zu genügen, gebe ich folgenden Hinweis. Die Tierkommunikation ist eine Momentaufnahme. Auch Tiere können ihre Meinung ändern! Außerdem ersetzt die Tierkommunikation keinen Arztbesuch!
